Der QR Code (Quick Response Code, Schnellantwortcode) ist ein zweidimensionaler Matrix-Barcode, der 1994 von der japanischen Firma Denso Wave (Tochtergesellschaft von Denso, Automobilzulieferer von Toyota) erfunden wurde. Ursprünglich zur Verfolgung von Teilen in der Automobilfertigung verwendet, wurde er aufgrund seines schnellen Scans, seiner großen Speicherkapazität und seiner hohen Fehlertoleranz in verschiedenen Bereichen weit verbreitet. Der QR-Code besteht aus schwarzen und weißen quadratischen Modulen (Codepunkten) mit Positionsmarkierungen (großen Quadraten) in drei Ecken, wodurch Scanner ihn aus jedem Winkel schnell erkennen können.
Im Vergleich zu herkömmlichen eindimensionalen Barcodes ist die Datenkapazität des QR Code viel größer: bis zu 7089 numerische Zeichen, 4296 alphanumerische Zeichen, 2953 binäre Bytes, etwa 984 chinesische Zeichen (UTF-8). Der QR-Code verfügt über 4 Fehlerkorrekturstufen (L/M/Q/H), und die höchste Stufe kann auch dann korrekt gelesen werden, wenn 30% der Codeoberfläche verdeckt oder beschädigt ist —deshalb kann man ein Logo in die Mitte des QR-Codes platzieren.
Heute ist der QR Code zur Infrastruktur des mobilen Internets geworden: Zahlungsscan (WeChat/Alipay), WiFi-Verbindung, Visitenkartenaustausch, URL-Freigabe, Veranstaltungs-Check-in, Produktrückverfolgung, elektronische Tickets, Menübestellung usw. sind fast überall präsent. Die von diesem Tool generierten QR-Codes sind Standard und kompatibel mit allen gängigen Handykameras und Scan-Apps.